Beizmittel-Analyse für eine große Fläche oder für jedes Korn

Mit zwei spezialisierten Lösungen der Firma Kunkel bekommen Sie die Beizgrad-Analyse in den Griff

Für die Beurteilung von gebeiztem Saatgut haben wir zwei unterschiedliche Software-Verfahren entwickelt:

Flächen-Analyse mit "ColorScreening"
Zum einen gibt es das Programm "ColorScreening", mit dem eine größere Anzahl von geschüttetem Saatgut auf Farbe und Beizgrad untersucht werden kann. Hiermit ist es vor allem möglich, eine größere Bezugsfläche zu untersuchen. Zur Analyse wird ein DINA4-Scanner und ein eigenes Probengefäß verwendet. Im Mittelpunkt steht die schnelle, visuelle Beurteilung der Beizgrade. Diese können zusammen mit Referenzen des Labors exakt festgelegt werden.


Einzelkorn-Analyse mit "OKS SeedCheck"
Nach der Anfrage eines anderen Kunden wurde das Programm völlig neu aufgestellt und weiter entwickelt. Auf Grund der gestellten Anforderungen ist es jetzt möglich, die Körner mit einem modernen Bildalgorithmus zu vereinzeln und die Beizmittelverteilung ganz individuell zu beurteilen.
Daraus ergeben sich völlig neue Messwerte, wie z.B. Beizmittel-Intensität, Homogenität, gebeizter Anteil und ungebeizte Fläche für jedes einzelne Korn. Zur Verwendung vereinzelter Körner wurde ein spezieller Probenbehälter entwickelt. Das Programm übernimmt die Erkennung, Drehung und Freistellung der Körner vollautomatisch.

Weil dieses Programm völlig neue Funktionen bietet, wurde es unter dem Namen "OKS SeedCheck" weiterentwickelt. Das Programm baut nun auf der gleichen Plattform auf, wie alle anderen "OKS"-Produkte und bietet damit viele Vorteile für den Kunden: Modernes Windows-Benutzerinterface, Client-basierte Datenbanken, geringer Speicherbedarf, schnelle Scanner-Anbindung, automatische Auftragsanzeige, Benutzerverwaltung, weitreichende Rückverfolgbarkeit der Daten und einfache Bedienung.
 
   
   
   
   


 

OKS SeedCheck


Das Programm ColorScreening wurde auf Grund der großen Nachfrage weiterentwickelt und wird in Zukunft "OKS SeedCheck" heißen.
Mit dem Programm können einzelne Körner ganz detailliert auf ihren Beizgrad, Homogenität, Intensität, und die Beizmittelverteilung untersucht werden.

Durch die modernen Datenexport-Funktionen erhalten Sie eine schnelle Übersicht über alle wichtigen Daten und eine Rückverfolgbarkeit über einen langen Zeitraum. Die Mittelwert-Bildung wird für jede Messung automatisch durchgeführt. Eine Weiterverwendung in Tabellenkalkulationsprogrammen ist problemlos möglich. Übersichtliche Diagramme und Schaubilder vereinfachen die Datenauswertung- und Beurteilung.


Lieferumfang:

  • ein hochwertiger DINA4-CCD Scanner
  • ein maßgeschneiderter Probenbehälter für Saatgut bis zu 12 mm Länge (Weizen, Gerste, Raps, Roggen, Mais)
  • OKS SeedCheck Einzelplatz-Lizenz mit unbegrenzter Nutzungsdauer
  • kostenlose Updates und Produktpflege
  • Quickstart-Anleitung
  • Service über Fernwartung oder Telefon möglich

Vorteile:
Schnell zu verwenden, kann an jeden neueren Windows-PC angeschlossen werden. Keine Anschaffungskosten für weitere Computer.

Mindestanforderungen: 4 GB Arbeitsspeicher, CPU ab 2011,
ein Monitor mit 1280*1024 Pixeln

 

Schnelle Vorbereitung



Mit unserem neu entwickelten Probenbehälter können sie bis zu 48 Körner gleichzeitig auf den Scanner legen. Die Körner sollten mit einer Pinzette eingefüllt werden und möglichst auf den Bauch gedreht werden (Furche nach oben). Das dauert ca. 15 Minuten.
Der Probenbehälter wird dann geschlossen und das Programm kann gestartet werden.
Das Programm separiert die gefundenen Objekte automatisch mit einem modernen Bildalgorithmus. Um die Körner besser miteinander vergleichen zu können, werden Sie automatisch gedreht und längs nach oben ausgerichtet.

Einfachste Kalibrierung

Vor der ersten Verwendung muss das Programm einmal eingerichtet und kalibriert werden. Mit der bewährten OKS-Scanner-Schnittstelle ist das in wenigen Minuten möglich. Der zu messende Bereich muss mit dem Auswahlrahmen eingegrenzt werden. Die DPI für Vorschaubild und Scan können einzeln gewählt werden. Auf Wunsch kann auch eine Bilddatei von der Festplatte ausgelesen werden.



 

Schwellwerte für Helligkeit und Beizmittelfarbe

Mit den richtigen Schwellwerten können die Körner vom Hintergrund abgesetzt und die gefundene Beizmittel-Farbe spezifiert werden.






Anhand des Vorschau-Bildes kann der Anwender sehr schnell erkennen, ob die Einstellungen richtig sind. Hierzu dienen die dargestellten Referenzbilder:



Helligkeitsschwellwert richtig einstellen
Genauso einfach kann die Korngröße festgelegt werden. Das Programm übernimmt die Umrechnung in mm auf Basis der eingestellten DPI.





Rotwert richtig einstellen

Vordefinierte Produkt-Spezifikationen


Wurden alle Einstellungen korrekt eingerichtet, kann mit der eigentlichen Messung begonnen werden. Der Anwender wählt die gewünschte Produkt-Spezifikation und startet dann den Auftrag:



 

Umfangreiches Messergebnis und schneller Datenexport

Als Ergebnis stehen dann unterschiedliche Werte zur Verfügung:



Auf der linken Seite sieht man die Original-Körner, auf der rechten Seite die binarisierten Objekte. Das Korn in der Mitte ist das ausgewählte Korn und kann mit einem Zoom näher betrachtet werden.
Für jedes Einzelkorn werden Werte pixelgenau berechnet: Die Intensität, Homogenität, Breite und Höhe. im zweiten Schritt wird jedes einzelne Pixel auf die Färbung untersucht. Bei einem einzelnen Weizenkorn, das mit 300 DPI gescannt wurde, können so bis zu 3000 einzelne Messungen anfallen! Der Anwender bekommt also eine sehr genaue Aussage über die Beizmittel-Verteilung.

Außerdem wird mit Hilfe einer Tortengrafik angegeben, wieviel Prozent des Korns mit Beizmittel abgedeckt ist und wieviel ungebeizt ist
(Gefärbte/ Ungefärbte Fläche).



Neben den visuellen Eindrücken gibt es auch noch eine Tabellenansicht. Diese kann in andere Programme exportiert und weiterverwendet werden.

 

Die letzte Zeile zeigt die Mittelwerte.

 

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ColorScreening

"ColorSreening" ist ein Programm, das von uns speziell für einen Kunden in Süddeutschland entwickelt wurde. Es geht hierbei um ein schnelles, optisches Messverfahren für die Beizgrade von Getreide.

Hintergrund: Saatgut wie Weizen oder Gerste wird vor der Aussaat mit speziellen chemischen Mitteln behandelt, um das Korn besser vor Schädlingen, Bakterien oder Pilzen schützen zu können. Diesen Prozess nennt man auch "Beizen". Die Beizmittelverteilung auf dem Korn kann dabei ungleichmäßig sein, auch eine Erhöhung der Aufwandmenge führt in vielen Fällen nicht zum erwarteten Erfolg. Es gelingt nicht immer, das Korn gleichmäßig zu benetzen.

 Das Beizmittel hat meistens eine Färbung, in unserem Falle war es dunkelrot.

Der Beizgrad wird normalerweise kolorimetrisch oder mit der HPLC-Analyse bestimmt. Beide Messungen sind zeitaufwändig, teuer und nur im Labor und nicht direkt an der Beizmaschine durchzuführen.

Bei dieser Art der Messung wird in der zu untersuchenden Probe das Beizmittel mit Hilfe eines Lösungsmittels von der Kornoberfläche abgelöst und anschließend wird die Farbintensität dieser Lösung gemessen.

Durch den Vergleich mit einer bekannten Lösung kann der Beizgrad ermittelt werden.

Dieser Vorgang ist relativ aufwändig. Im vorliegenden Fall wurde angefragt, ob es eine Möglichkeit gibt, die Abläufe zu beschleunigen und eine schnellere Aussage, z.B. mit Hilfe digitaler Bildverarbeitung, treffen zu können.

 

Beschreibung der Beizgradkontrolle

Das System besteht aus einem CCD-Scanner, einem Probenbehälter und der entsprechenden Software.

Mit dieser Lösung ist es möglich, eine Probe in wenigen Sekunden zu analysieren, als Ergebnis der Messung steht der Farbwert, der daraus resultierende Beizgrad und die Homogenität zur Verfügung.

Für jedes Saatgut wird eine Referenzdatei angelegt. Aufträge sind wie von der OKS-Software gewohnt, rückverfolgbar und können ausgedruckt werden.

 

Erhalten Sie eine schnelle und zuverlässige Aussagekraft zur Beizmittel-Behandlung mit "ColorSreening".

 

 

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1) Zuerst muss eine Referenz angelegt werden. Hier können die Grundfarbe des Beizmittels und die unterschiedlichen Beizgrade genau definiert werden.


2) Wurde die Probe eingelesen und gescannt, erscheint das Scan-Ergebnis mit dem Originalbild und dem binarisierten Bild. Alle erforderlichen Werte wie Beizgrad, Homogenität und Standardabweichung werden ausgegeben.

3) In der Auftragsübersicht erhält der Benutzer eine übersichtliche Tabelle mit allen vergangenen Aufträgen. Eigene Laborwerte wie Dosierung oder Wasser können zusätzlich eingetragen werden.
Die Werte werden automatisch in der Datenbank eingetragen. Backups sind möglich. So ist eine lange Rückverfolgung garantiert.

4) Mit einem Doppelklick öffnet sich die ausführliche Auftragsanzeige. Im Säulendiagramm kann eine schnelle visuelle Beurteilung des Beizgrades erfolgen.